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Hessen beschliesst Studiengebuehren

Hessen beschliesst Studiengebuehren

Der hessische Landtag stimmte in Wiesbaden mit den Stimmen der allein regierenden CDU einem Gesetz zu, wonach ab dem Wintersemester 2007 Gebühren in Höhe von 500 Euro erhoben werden. Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) nannte die Entscheidung für Studienbeiträge "zukunftsweisend" und eine "Stärkung des Studienstandortes Hessen." SPD und Grüne stimmten gegen das Gesetz, die FDP enthielt sich der Stimme. Die Einführung von Studiengebühren wurde bereits in mehreren anderen Bundesländern beschlossen.

Hessische Studenten müssen künftig Studiengebühren zahlen
Auch an hessischen Hochschulen müssen Studenten künftig Studiengebühren zahlen

Die Einnahmen aus den Gebühren sollen laut Corts vollständig an die Hochschulen gehen, um die Lehr- und Lernbedingungen zu verbessern. Das erklärte Ziel, besser qualifizierte Akademiker auszubilden, sei ohne zusätzliches Geld nicht zu erreichen, erklärte der Wissenschaftsminister. SPD und Grüne kritisierten Studiengebühren als sozial ungerecht. Die beiden Oppositionsparteien kündigten an, gegen die Neuregelung vor dem Hessischen Staatsgerichtshof zu klagen und das Gesetz bei einem Regierungswechsel wieder zurückzunehmen.

Weitere Proteste gegen die Einführung von Studiengebühren kündigten Studentenorganisationen an. Der Beschluss sei der Startschuss für eine "neue Art der Auseinandersetzung", erklärte Amin Benaissa von der LandesAstenKonferenz.

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© AFP

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auslaendische Studenten sind die einzige "Gewinner" nach all diesen Proteste...

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